Grüne Gesicht; Ein Roman Buy on Amazon

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Grüne Gesicht; Ein Roman

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Book Details

ISBN / ASIN1234927942
ISBN-139781234927943
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Description

1917. : ... Viertes Kapitel Baron Pfeill hatte in der Absicht, den Spätnachmittagszug nach Hilversum noch zu erreichen, wo sein Landhaus „Buitenzorg" lag, die Richtung nach der Central Spoorweg-Station eingeschlagen und war bereits durch ein Gewimmel von Zelten und Buden hindurch dem beginnenden abendlichen Kirmesgetriebe entronnen und in der Nähe der Hafenbrücke angelangt, da verriet ihm der wie auf ein Zeichen eines Orchesterdirigenten hereinbrechende, ohrenbetäubende Lärm der hundert Glockenspiele auf den Kirchtürmen, daß es sechs Uhr war und er die Bahn nicht mehr erreichen konnte. Rasch entschlossen ging er wieder in die Altstadt zurück. Es war ihm fast eine Erleichterung, daß er den Zug versäumt hatte und ihm noch ein paar Stunden Zeit blieben, um eine Angelegenheit in Ordnung zu bringen, die ihm unablässig im Kopf herumging, seit er Hauberrisser verlassen hatte. Vor einem wundervollen, altertümlichen Barockbau aus rötlichen, weißumrahmten Ziegeln in der düstern Ulmenallee der Heerengracht blieb er stehen, sah einen Augenblick hinaus zu dem ungeheuren Schiebefenster, das sast die ganze Höhe und Brette des ersten Stockes einnahm, und zog dann an dem schweren, bronzenen Türdrücker inmitten des Portals, der zugleich die Hausglocke bildete. Es verging eine Ewigkeit, bis ein alter livrierter Diener mit weißen Strümpfen und maulbeerfarbenen seidenen Kniehosen öffnen kam. „Ist Herr Doktor Sephardi zu Hause? -- Sie kennen mich doch noch, Ian, wie?" Baron Pfeill suchte nach einer Visitenkarte. „BringenSie, bitte, diese Karte hinauf und fragen Sie ob --" „Der gnädige Herr erwartet Sie bereits, Mynheer. Wenn ich bitten darf?" -- Der Alte ging die schmale, mit indischen Teppichen belegte und an den Wandseiten mit chinesischen Stickereien verkleidete Treppe voraus, die so steil war, daß er sich an dem gewundenen Messinggelände...

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