"Man soll anderer Leute Weise achten, und niemandes Weise schmähen." Der Mythus wurde 1930 veröffentlicht und gilt als eines der zentralen Werke zur nationalsozialistischen Weltanschauung. Er ist daher nach Mein Kampf die wichtigste Schrift um die Ideologie des National-Sozialismus zu verstehen. Rosenberg geht ausführlich auf die geschichtlichen bis ins Mittelalter reichenden Hintergründe ein und erklärt wie diese uns heute betreffen. 'Der "wahre" Sozialismus der marxistischen Führerschaft besteht wohl darin, daß der kleine Mann bei einem Fehltritt ins Zuchthaus wandert, die großen Betrüger aber weiter frei ausgehen, wie es bisher schon gepflegte Anschauung einflußreichster Kreise um Demokratie und Sozialdemokratie gewesen ist.' 'Die Folgen der Bartholomäusnacht kosteten über 70.000 Opfer. In Rom selbst aber schoß man Freudenschüsse ab und der Papst der Friedensreligion prägte eine Denkmünze zu Ehren des Ketzermordens.' 'Eckehart bestreitet schlankweg, daß es Lehrsätze geben dürfe, die man einfach "glauben müsse", weil dies von den Oberen und der Überlieferung gefordert werde. Er ruft die freie hohe Vernunft und seine freie Seele als Geschenke Gottes herbei, auf die man zu hören habe.' 'Der Volkheit Autorität steht aber höher als diese "Staatsautorität". Wer das nicht zugesteht, ist ein Feind des Volkes, und sei es der Staat selber.' 'Bismarck sagte einmal, ein Staat, der ihm das Eigentum nehme, sei sein Vaterland nicht mehr.' 'Die Kirche hat jeden erschlagenen Missionar zum Märtyrer gestempelt, zum Heiligen ernannt. Selbst als der römische Jude Emmeran die Tochter des Bayernherzogs vergewaltigte und deshalb von den Bayern erschlagen wurde, erklärte die unfehlbare Kirche dieses schmähliche Ende als ein Sterben für den Glauben. Heute ist Emmeran ein Heiliger, der im frommen Regensburg angebetet wird.' 'In einem Wiener Gerichtsurteil wurde bei der Begründung für eine mildere Betrachtung ausgeführt, der Beklagte habe sich meist in kaufmännischer Umgebung befunden, sein Betrug sei also weniger schwer zu bewerten. Das war einmal offen gesprochen. Der nordische Gedanke früherer Zeiten, ehrIose Handlungen von anderen Vergehen streng zu trennen, ist im demokratischen rasselosen Rechtsleben ebenso verschwunden wie in der rasselosen Politik und Wirtschaft. Die letzten Reste leben zwar noch fort in der Aberkennung der Ehrenrechte für eine gewisse Dauer oder auf Lebenszeit. Diese wertgebenden Reste sind auch noch die letzten typenbildenden und volkserhaltenden Kräfte, die jedoch heute fast aufgezehrt sind. Im Zeichen der Demokratie wurden selbst bestechliche Minister als Ehrenmänner behandelt, ja Menschen schwer bestraft, die sie als Lumpen bezeichneten. Das geschah im Namen des Staatsschutzes. Woraus allein schon ersichtlich ist, was das für ein "Staat" gewesen war. Ein neues deutsches Gesetz wird aIso das Wertgefälle zwischen ehrenhaft und ehrlos wiederherstellen, die Strafe für ehrlose Vergehen verschärfen. Nur auf diese Weise kann wieder ein deutscher Menschentyp entstehen. Strafe ist nicht Erziehungsmittel, wie es uns unsere Humanitätsapostel einreden wollen. Strafe ist auch keine Rache. Strafe ist (hier ist von der Strafe für ehrlose Vergehen die Rede) einfach Aussonderung fremder Typen und artfremden Wesens. Deshalb muß eine Strafe für ehrlose Verbrechen Verlust der Staatsbürgerrechte, in schweren Fällen lebenslängliche Ausweisung und Vermögensbeschlagnahme selbsttätig nach sich ziehen. Ein Mensch, der Volkstum und Volksehre nicht als Höchstwert ansieht, hat sich des Rechts begeben, von diesem Volk geschützt zu werden. Daß auf Volks- und Landesverrat nur Zuchthaus- und Todesstrafe stehen darf, versteht sich von selbst.' www.arepo.biz