Verkleidung Und Cross-Dressing in Der Mittelalterlichen Literatur Am Beispiel Der Venusfahrt Ulrichs Von Liechtenstein (German Edition) Buy on Amazon
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Verkleidung Und Cross-Dressing in Der Mittelalterlichen Literatur Am Beispiel Der Venusfahrt Ulrichs Von Liechtenstein (German Edition)

Author Anonym
Publisher GRIN Verlag
Category Paperback
22.50 USD

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Book Details
Author(s) Anonym
Publisher GRIN Verlag
ISBN / ASIN 3640983491
ISBN-13 9783640983490
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Sales Rank #99,999,999
Category Paperback
Marketplace United States 🇺🇸
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Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ulrich von Liechtenstein, geboren zu Beginn des 13. Jahrhunderts, nimmt in der Literatur des Mittelalters eine besondere Stellung ein. Sein um 1250 entstandenes Werk, der „Frauendienst", ist der erste Ich-Roman in deutscher Sprache und gilt als „einmaliges formales Experiment".1 Der epische Text umfasst 1850 Zeilen in den 58 Lieder, drei „Büchlein" und sieben „Briefe" eingebaut sind. Aber auch inhaltlich weist der Frauendienst einige Besonderheiten auf. Im Mittelpunkt steht der Protagonist, zugleich fiktiver Autor, dessen Leben als höfischer Minneritter mit all seinen Hoch- und Tiefpunkten geschildert wird. Er steht im Dienste seiner angebeteten, unerreichbaren Dame, wie es im hohen Minnesang, etwa bei Reimar dem Alten oder dem frühen Walther von der Vogelweide, häufig dargestellt ist.2 Doch ist Ulrichs Dame im ersten Teil des Frauendienstes besonders anspruchsvoll. Trotz aufopfernder, kreativer und oft schmerzhafter Einfälle schafft er es nicht seine Dame zu überzeugen. Um seine Misserfolge auszugleichen hat er eine besonders ausgefallene Idee: „ich will in einer vrowen wis / durch si werben umbe pris".3 Zu Ehren seiner Minnedame organisiert Ulrich, als Liebesgöttin Venus verkleidet, eine Turnierfahrt über Kärnten, die Steiermark und Österreich bis Böhmen. In der älteren Forschung wurde häufig diskutiert, ob der reale Ulrich von Liechtenstein tatsächlich eine solche Kostümfahrt unternommen hat. Obwohl der Realitätsgehalt der Venusfahrt heutzutage höchstem Maße angezweifelt wird, lässt sich nicht leugnen, dass durch reale geographische Bezeichnungen und historisch belegte Personennamen, ein solcher Gedanke vom Autor durchaus provoziert wird. Welche Motivation also hatte einer der prominentesten und einflussreichsten Ministerialen seiner Zeit, in gewisser Weise sich selbst, als Frau beziehun
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