Der Faschismus Italiens als totalitäres Regime? Nach dem Totalitarismusbegriff von Friedrich und Brzezinski (German Edition) Buy on Amazon
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Der Faschismus Italiens als totalitäres Regime? Nach dem Totalitarismusbegriff von Friedrich und Brzezinski (German Edition)

20.50 USD

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Book Details
Publisher GRIN Verlag GmbH
ISBN / ASIN 3656901562
ISBN-13 9783656901563
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Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Krisenjahre der Demokratie - Europa in der Zwischenkriegszeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstieg des italienischen Faschismus nach dem Ersten Weltkrieg ist das Ergebnis tiefgreifender ökonomischer und gesellschaftlicher Krisenerscheinungen gewesen. Besonders das von vielen Italienern gefürchtete Gespenst einer die Nation überrennenden sozialistischen Revolution hat der faschistischen Bewegung starken Auftrieb gegeben. Aber auch andere Faktoren, wie z. B. das Problem des unvollendeten Nationalstaates, spielten eine gewichtige Rolle. Viele bürgerliche und aristokratische Herrschaftseliten sahen den italienischen Nationalstaat als lediglich fragmentiert an, da bei der Gründung nicht alle beanspruchten Gebiete dem neuen Staat eingegliedert werden konnten. Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Unzufriedenheit ein imperialistisch aufgeladener Nationalismus, der trotz einiger territorialer Zugeständnisse auf der Pariser Friedenskonferenz nicht befriedigt werden konnte. Vielmehr entwickelte sich ein Gefühl ungerechter Behandlung, welches sich in der Wahrnehmung eines „verstümmelten Sieges" offenbarte. Zusammen mit der Schwäche des italienischen Liberalismus als auch mit den Problemen des organisierten Kapitalismus, auf die an anderer Stelle genauer verwiesen wird, hatte sich eine umfassende gesamtgesellschaftliche Krise entwickelt. Das gewaltsame Vorgehen des Faschismus in dieser Krisensituation, vor allem gegen die Sozialisten, die besonders bei den traditionellen Herrschaftseliten des Landes Angst geweckt und diese verunsichert hatten, führte in nicht sozialistischen Kreisen zu der Ansicht, dass die Faschisten als Hüter der bestehenden Ordnung auftraten. Folglich ließen sich besonders konservative Kräfte immer wieder auf ein Zusammengehen mit dem Faschismus ein, was in hohem Maße darauf zurü
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