KUNSTFEHLER von Armin Aubin (BERLIN, DAS MUSS MAN SICH ANTUN 1) (German Edition) Buy on Amazon

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KUNSTFEHLER von Armin Aubin (BERLIN, DAS MUSS MAN SICH ANTUN 1) (German Edition)

PublisherMARIAHILF

Book Details

Author(s)ARMIN AUBIN
PublisherMARIAHILF
ISBN / ASINB007ZFDUX2
ISBN-13978B007ZFDUX5
Sales Rank2,515,177
MarketplaceUnited States  🇺🇸

Description

Ein Kriminalroman mit Schwerpunkt Belletristik; die Aufklärung eines Kriminalfalles dient als roter Faden dieses Bildungs- oder Gesellschaftsromans.
Kunstfehler ist der erste Teil einer Trilogie, die sich mit Fällen in der Berliner Kunst- und Modeszene beschäftigt. Er wird gefolgt von Webfehler mit Schwerpunkt Mode und endet mit Farbfehler, der sich eher im Kulturbetrieb abspielt.
Da der Autor sein Studium der Malerei und Bildhauerei an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Direktor Markus Lüpertz mit Modelling finanzierte, kennt er Kunst, Werbe und Modewelt und deren Verquickungen aus der Insiderperspektive. Nach dem Mauerfall, zog es ihn nach Berlin, wo er in die Klasse Professor Hödicke wechselte. Zu dieser Zeit konnte man noch den Provinzialismus der Mauerzeit spüren und den nahenden Ausverkauf der Kreativen miterleben. Das alles ergab eine Fundgrube von Inspirationen aus denen diese Bücher schöpfen.
Protagonist dieser Romane ist Kommissar Wolf Renard, der mäandernd durch Orte und Handlungen in der Metropole um die Jahrtausendwende führt, bis zur finalen Aufklärung seiner mysteriösen Fälle mit dubiosen Verwicklungen. Dabei entlarvt er weniger den Täter als vielmehr die Gesellschaft in der er sich bewegt.
Renard enstammt, wie sein Name vermuten lässt, einer hugenottischen Familie. Mütterlicherseits wurde er durch eine katholische Erziehung geprägt.
Die Stadt Berlin findet in ihm einen interessierten wie kritischen und doch wohlwollenden Beobachter, der seine Wurzeln im Charlottenburger Bildungsbürgertum nicht verleugnet.
Er liebt es, Menschen zu beobachten und deren Schicksale zu betrachten ohne darauf Einfluss nehmen zu wollen, was allerdings bei der Überführung eines Täters unmöglich ist.
Mit seinem cosmopolitischen Blick bemüht er sich um Toleranz, was bei seiner Arbeit oft ein schwieriges Unterfangen darstellt.
In seinem ersten Fall bewegt sich Kommissar Renard in der Berliner Kunstszene, die sich gerade neu erfindet, wie die gesamte Stadt um sie herum. Da er in Westberlin aufwuchs, erlebt er wie mit staunenden Kinderaugen diese Entwicklung im Ostteil der Stadt, wo sich junge Galeristen wie deren Künstler versammeln. Mittelpunkt dieser Szene bildet ein glamouröses Ehepaar, das dem Regierungsumzug vom Rhein an die Spree folgte. Pixy Peter, wie er wegen seiner fotografischen Arbeiten von Künstlerkollegen genannt wird, heißt offiziell Peter Runner und ist derzeit der bedeutenste Fotokünslter, was ihm viele Neider und eine schöne Gattin einbrachte. Sie heißt Katja Kittel und stirbt gleich zu Anfang der Geschichte einen gewaltvollen Tod. Beide aus bescheidenen Verhältnissen stammend, passen sie bestens in die neue Gesellschaft, die sich aus Emporkömmlingen rekrutiert.
Liebevoll macht uns Kommissar Renard mit Angewohnheiten der Parvenus, wie schlecht gelifteten Designern, fetten Frisören und einer kichernden Köchin vertraut, während er versucht den mysteriösen Mord an der Künstlergattin aufzuklären.
Mit einem Lächeln begegnet er den in diesen Kreisen unvermeidlichen Wichtigtuern, die meinen, etwas zu dem Tathergang zu wissen, oder wenigstens durch Anekdoten über die Tote ihre Wichtigkeit hervorzuheben versuchen.
Das Verwirrspiel wird perfekt durch immer neue Akzente von den eigentlich Kunstfernen, die sich über Kunst zu definieren suchen, und zurückgekehrte Exilberliner die das merkwürdige Treiben dieser skurrilen Society analysieren. Dazu gehören Optiker als Galeristen, Ex-Stewardessen als Sammlerinnen und viele Möchtegern-Künstler. Alle scheinen eines gemeinsam zu haben; sie kennen sich nicht aus in der Kunst, machten diese dennoch zu ihrem Metier.
Erfrischenderweise hat Berlin auch noch ein Umland mit nicht minder interessanten Persönlichkeiten, die sich als Kneipier oder Eremit dem inflationären Kunstbetrieb entziehen. Dort am abgelegenen Stadtrand, wo sich der Wohnsitz des Glamour-Paares und somit auch der Tatort, eine ehemalige Colafabrik befindet, kommt der Kommissar der Lösung des Falles näher...
Gute Unterhaltung!
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