Search Books

Phänomenologische Metaethik (German Edition)

Author Torsten Pietrek
Publisher CreateSpace Independent Publishing Platform
📄 Viewing lite version Full site ›
🌎 Shop on Amazon — choose country
15.00 USD
🛒 Buy New on Amazon 🇺🇸 🏷 Buy Used — $14.48

✓ Usually ships in 24 hours

Share:
Book Details
ISBN / ASIN1460938852
ISBN-139781460938850
AvailabilityUsually ships in 24 hours
Sales Rank10,935,624
MarketplaceUnited States 🇺🇸

Description

Im Zentrum steht das problematische Verhältnis von Werten und Fakten im Hinblick auf ontologischen Status, Objektivierbarkeit und Logik. Im ersten Teil wird diese hauptsächlich in der analytischen Tradition diskutierte Problematik für die phänomenologische Behandlung reformuliert und die phänomenologische Methode in der Auseinandersetzung mit Husserls Untersuchungen zur ethischen Theorie rekonstruiert. Im zweiten Teil wird eine genetische Phänomenologie des Wertbewußtseins systematisch entwickelt. Die deskriptiven Ergebnisse zu Möglichkeit und Grenzen der Erreichbarkeit objektiver Wertevidenz werden abschließend normativ gewendet. Die Arbeit liefert in dieser Weise einen neuen Forschungsansatz für die Metaethik und zugleich einen Beitrag zu einem wenig bearbeiteten Gebiet der Phänomenologie. Dabei steht stets die eigene systematische phänomenologische Untersuchung gegenüber der philologischen Auslegung phänomenologischer Texte im Vordergrund. Die Phänomenologie des Wertbewußtseins gliedert sich in aufeinander aufbauende Untersuchungen zur Differenz von Innen und Außen in Bezug auf den Leib, zur Struktur von Emotionserlebnissen, zur Differenz der Intersubjektivität von Emotionen und äußerer Wahrnehmung, zur lebensweltlichen Objektivierung von Werten und Fakten und den Ebenen des Verstehens fremder Wertungen, zur ethischen Überlegung und den Grenzen rationaler Entscheidung. Ontologische, epistemologische und logische Thematik sind dabei stets eng miteinander verflochten. Zur Beschreibung der aufgewiesenen Strukturen werden Konzepte der ökologischen Ontologie und ökologischen Psychologie herangezogen. Im Rahmen eines an der Struktur evolutionärer Optimierung orientierten Modells der ethischen Normentwicklung läßt sich angeben, wie Objektivität im ethischen Breich angestrebt werden kann. Das Resultat ist ein Pluralismus, der universalistisch begrenzt ist. Die Begrenzung liegt in Bezug auf individuelle Entscheidungen in einer These über transkulturell moralisch falsche Handlungen, die als Selektionskriterium für ethische Normentwicklung fngiert. Im Bereich der gesamtkulturellen Entwicklung besteht die Begrenzung darin, ob die in einer Kultur wirksamen Generierungs- und Evaluationsverfahren für Normen der erarbeiteten phänomenologischen Kritik der Wertevidenz standhalten; Selbstbestimmung resp. Gerechtigkeit erweisen sich hier als kritikbeständig.