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Der erste deutsche Völkermord? Der Krieg in Deutsch-Südwest-Afrika als möglicher Vorbote deutscher Vernichtungspolitik (German Edition)

Author Benjamin Möckel
Publisher GRIN Verlag
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Book Details
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3638844382
ISBN-139783638844383
AvailabilityUsually ships in 24 hours
MarketplaceUnited States 🇺🇸

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Deutsches Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, 17 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit behandelt den deutschen Kolonialkrieg in Südwest-Afrika, der mit der versuchten Vernichtung des gesamten Hereostammes nach der Schlacht am Waterberg in der Forschung oft als ein erstes Ausbrechen einer Vernichtungspraxis gesehen wird, die in der Judenvernichtung im Dritten Reich seinen Höhepunkt fand. Hannah Arendts These des Imperialismus als zweite Quelle des Nationalsozialismus soll hierbei sowohl historisch unterfüttert als auch hinterfragt werden. , Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Krieg der deutschen Kolonialmacht in Deutsch-Südwest-Afrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieser Krieg scheint in seiner Grausamkeit und der bedingungslosen Härte, mit der er geführt wurde, eine exzeptionelle Stellung in der Geschichte des Deutschen Kaiserreiches darzustellen. Vor allem deswegen ist er in der Forschung immer wieder als Vorbote deutscher Vernichtungspolitik dargestellt worden. Bezug genommen werden kann hier vor allem auf die These Hannah Arendts, die in ihrem Werke "Elemtente und Ursprünge totalitärer Herrschaft" nicht nur den Antisemitismus, sondern vor allem auch den Imperialismus als Hauptquelle der totalitären Regime des 20. Jahrhundert ansieht. Diese Arbeit lässt sich insofern als eine Fallstudie zur Überprüfung dieser These Hannah Arendts ansehen. Insbesondere die These einer Kontinuität der deutschen Geschichte, in der die Vernichtungspolitik des Dritten Reiches in der Außenpolitk des Kaiserreiches schon angelegt sein solle, wird dabei kritisch hinterfragt werden müssen.