Perspektivenwechsel Transnationalismus (German Edition)
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Book Details
Author(s)Marina Ginal
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3640131096
ISBN-139783640131099
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MarketplaceUnited States 🇺🇸
Description ▲
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,00, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Transnationale Migrationsforschung, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die aktuelle Debatte über Migration wird im politischen Mainstream allzu oft mit Integration in Verbindung gebracht. Es scheint fast so, als gäbe es zwischen beiden Begriffen eine wechselseitige Interdependenz. Diese Erwartungshaltung einer „einheimischen" Bevölkerung, die eine Angleichung aller „Nicht-Einheimischen" fordert, geht von Annahmen aus, die sich in der Debatte um den Transnationalismus als unhaltbar herausstellen. Im Folgenden möchte ich nun eine Einführung in das Konzept des Transnationalismus geben und durch die Abgrenzung zu vorherigen Migrationstheorien aufzeigen, was an diesem Blick auf Migration neu ist. Im zweiten Teil werde ich verschiedene Theoreme des Transnationalismus ausführen und ihn im dritten Teil mit der Theorie reflexiver Modernisierung in Verbindungen bringen. Zum Schluss stelle ich die Frage, ob MigrantInnen nicht bereits die Leben führen, die für Ulrich Becks Konzept der reflexiven Modernisierung charakteristisch sind. Bei dem Konzept des Transnationalismus handelt es sich um einen Perspektivenwechsel innerhalb der Migrationsforschung. Migration wird also nicht als neues Phänomen verhandelt, sondern der Blick auf die Mobilität von Menschen ändert sich grundlegend. Durch die Durchsetzung der Idee von Nationalstaaten und -gesellschaften in der ersten Moderne wurde Migration als ein Übergang von einem nationalstaatlichen Container in den anderen aufgefasst. Dementsprechend stand die Untersuchung von Pull- und Pushfaktoren, meist ökonomisch - rationalen Gründen, die „die MigrantIn" veranlassen aus ihrem „Herkunftsland" zu emigrieren (push) und Faktoren, die „die MigrantIn" veranlassen in ein bestimmtes „Ankunftsland" zu immigrieren (pull), i