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Der Augenblick und seine sprachliche Fassung in der Erzählung "Das Aleph" von Jorge Luis Borges (German Edition)

Author Christina Terberl
Publisher GRIN Verlag
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Book Details
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3640501500
ISBN-139783640501502
AvailabilityUsually ships in 1 to 3 weeks
MarketplaceUnited States 🇺🇸

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Lit.wiss., Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Poetik des Auges , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich die Erzählung „Das Aleph" von Jorge Luis Borges untersuchen auf den Zusammenhang von Sehen, Sprache und Denken hin: wie wird das Aleph durch den Protagonisten Borges wahrgenommen, und auf welche Weise erfolgt die Darstellung des Wahrgenommenen vermittels der Sprache. Hier tun sich Probleme auf, da es sich beim Aleph um ein ganz besonderes Wahrnehmungsphänomen handelt, das mit der Alltagserfahrung nicht verglichen werden kann. Diese Prozesse möchte ich im Folgenden näher untersuchen und herausstellen, inwiefern die Fülle des Blicks durch das Denken reduziert werden muss, damit es letztlich sprachlich gefasst werden kann. Insbesondere den Bezug von Denken und Sprache möchte ich genauer analysieren. Was an der Erzählung „Das Aleph" besonders ist, ist die Art des Blicks, und zwar die Wahrnehmung des Aleph im Gegensatz zur Erfahrung der Welt. Beinahe scheitert Borges an der Welt, nachdem er das Aleph in seiner Schau erfahren hat. Doch es gibt einen Ausweg, der aus dem drohenden Scheitern hinausführt: es ist das Vergessen. Daher werde ich die Funktion des Vergessens näher untersuchen und versuchen herauszustellen, warum sich das Vergessen für Borges als notwendig erweist.