Search Books

Dialekt Und Guter Stil? Sprachvielfalt Im Unterricht (German Edition)

Author Thore Kuhn
Publisher GRIN Verlag
📄 Viewing lite version Full site ›
🌎 Shop on Amazon — choose country
20.90 USD
🛒 Buy New on Amazon 🇺🇸 🏷 Buy Used — $11.56

✓ Usually ships in 24 hours

Share:
Book Details
Author(s)Thore Kuhn
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3656371458
ISBN-139783656371458
AvailabilityUsually ships in 24 hours
Sales Rank99,999,999
MarketplaceUnited States 🇺🇸

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach einer Kehrtwende innerhalb der Sprachdidaktik und der Gesetzgebung, die sich auch auf die Bildungs- und Lehrpläne auswirkte, werden Dialekte heutzutage im (Deutsch-)Unterricht befürwortet. Nicht zuletzt die Diskussion über Schüler/innen mit Migrationshintergrund und der damit verbundenen Mehrsprachigkeit hat zu einer Renaissance der Dialekte und Varietäten als innerdeutsche Mehrsprachigkeit geführt. Der Anspruch, Dialekte und Varietäten im Deutschunterricht zu behandeln, der von vielen Seiten gestellt wird, trifft dabei auf den Alltag bzw. die Wirklichkeit des Deutschunterrichtes. Es wird sich über die mangelnde Ausdrucksfähigkeit auf hochsprachlicher bzw. stilistischer Ebene der Schüler/innen (SuS) beklagt, und auf der anderen Seite sollen Dialekte und regionale Varietäten vermittelt werden. Wie kann das passen? Hinzu kommt auch noch Folgendes. Während sich früher die Deutschdidaktik bzw. Sprachdidaktik nur mit den innerdeutschen Varietäten auseinandersetzen musste, muss die Sprachdidaktik heutzutage auch die Mehrsprachigkeit von SuS berücksichtigen. Im Folgenden soll es um die Frage gehen, inwiefern regionale Varietäten als Unterrichtsge-genstand zur Verbesserung des Sprach- und Schreibstils beitragen. Dabei soll auch der Aspekt der Migration miteinbezogen werden.. Als Beispieldialekt soll für die Argumentation stets das Niederdeutsche herangezogen werden. Unter dem Niederdeutschen bzw. Plattdeutschen sind die sprachlichen Varietäten Norddeutschlands zu verstehen. Das Bemerkenswerte am Nieder-deutschen ist, dass es bis zum Ausgang des späten Mittelalters und dem Untergang der Hanse, neben dem Latein für die Gelehrten, die einzige Sprache war, mit der in nicht nur im Raum des Hansebundes untereinander und im offiziellen Schriftverkehr kommuniziert wurde (Vgl. von Polenz, 2009, S.60). Das Niederdeutsche besaß dabei e