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Die österreichisch- russischen Beziehungen von Peter dem Großen bis Joseph II (German Edition)

Author Jürgen Gundolf
Publisher Diplomarbeiten Agentur diplom.de
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Book Details
ISBN / ASIN3838667360
ISBN-139783838667362
AvailabilityUsually ships in 24 hours
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Description

Diplomarbeit, die am 19.03.2003 erfolgreich an einer Universität in Österreich im Fachbereich Geisteswissenschaftliche Fakultät eingereicht wurde. Einleitung: Das 18. Jahrhundert ist für die Geschichte Österreichs unbestreitbar von entscheidender Bedeutung. Darauf weisen bereits die Titel von Werken hin, die über diese Ära geschrieben worden sind. Mikoletzky beispielsweise bezeichnet es als das "große" Jahrhundert Österreichs. Es brachte auf militärischem und diplomatischem Gebiet bedeutende Erfolge, aber auch zukunftsweisende Niederlagen mit sich. Es wurde in den ersten Jahrzehnten vom habsburgisch- bourbonischen Konflikt um das spanische Erbe bestimmt, aber nach dem Ende des Österreichischen Erbfolgkrieges (1748) wurde der Gegensatz zu Frankreich durch den österreichisch- preußischen Dualismus in den Hintergrund gedrängt. Auf dem Balkan trat das Ringen zwischen Österreich und dem Osmanischen Reich ebenfalls in neue Phase ein, die zunächst einen glänzenden Erfolg für Österreich hervorbrachte (Friede von Passarowitz 1718), der den Machtverlust des Sultans in Europa einleitete. Die weiteren Kämpfe gegen den "Erbfeind der Christenheit" verliefen aber für Österreich weniger erfolgreich, obwohl diese beiden Kriege (1737- 1739 und 1787- 1791) im Verbund mit der zweiten aufstrebenden Großmacht Osteuropas geführt wurden. Das russische Zarenreich, das sich unter Peter dem Großen zu Beginn des Jahrhunderts in das Blickfeld der europäischen Mächte gekämpft hatte, setzte auch nach dessen Tod (1725) seine Expansion fort und entwickelte sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur größten Militärmacht des Kontinents. Dadurch stieg der Bündniswert Russlands, aber auch sein Bedrohungspotential für die Anrainerstaaten enorm an, worunter nicht nur die direkten Nachbarn wie Polen zu leiden hatten, sondern auch jene Staaten, deren Interessen sich mit den russischen überschnitten. Diesem Thema und speziell dem Verhalten Österreichs im Umgang mit der neuen Macht im Osten des Kon. . .