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Die Stunde der Abrechnung (Western) (German Edition)

Author Pete Hackett
Publisher CassiopeiaPress
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Book Details
Author(s)Pete Hackett
ISBN / ASINB00DKT6QLA
ISBN-13978B00DKT6QL4
MarketplaceFrance 🇫🇷

Description

Die Stunde der Abrechnung
Western von Pete Hackett

Unter dem Pseudonym Pete Hackett verbirgt sich der Schriftsteller Peter Haberl. Er schreibt Romane über die Pionierzeit des amerikanischen Westens, denen eine archaische Kraft innewohnt, wie sie sonst nur dem jungen G.F.Unger eigen war – eisenhart und bleihaltig. Seit langem ist es nicht mehr gelungen, diese Epoche in ihrer epischen Breite so mitreißend und authentisch darzustellen.
Mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren ist Pete Hackett (alias Peter Haberl) einer der erfolgreichsten lebenden Western-Autoren. Für den Bastei-Verlag schrieb er unter dem Pseudonym William Scott die Serie „Texas-Marshal“ und zahlreiche andere Romane. Ex-Bastei-Cheflektor Peter Thannisch: „Pete Hackett ist ein Phänomen, das ich gern mit dem jungen G.F. Unger vergleiche. Seine Western sind mannhaft und von edler Gesinnung.“
Hackett ist auch Verfasser der neuen Serie „Der Kopfgeldjäger“. Sie erscheint exklusiv als E-book bei CassiopeiaPress.


Ein CassiopeiaPress E-Book

Waco Jordan ritt mitten in der Main Street von Lincoln. Er kam von der Shining Star Ranch. Jetzt, zur Stunde des Sonnenuntergangs, kehrte er in die Stadt zurück, um Jacob Morgan im Marshal's Office abzulösen.
Irgendwie mutete ihn die Stimmung in der Stadt seltsam an. Nur wenige Leute zeigten sich auf den Bürgersteigen. In Wacos Unterbewusstsein begannen die Alarmglocken anzuschlagen. Die Stille, die über die Town lastete, verstärkte den Eindruck von Unheil und Gefahr. Es war wie die Ruhe vor dem Sturm.
Dann sah Waco einen Burschen an der Ecke der Futtermittelhandlung. Er lehnte lässig an der Wand und hatte die Daumen in den Revolvergurt gehakt. Ein zweiter stand beim Barber Shop. Ein dritter lungerte vor der City Hall herum. Sie starrten Waco an wie Wölfe, die ihre Beute gestellt hatten. Und Waco Jordan begriff, dass sie auf ihn warteten. Es war eine tödliche Falle, in die er ahnungslos geritten war ...
Waco zügelte den Braunen. Sein Blick sprang in die Runde. Er hatte die Lippen zusammengepresst und atmete hart durch die Nase. Hinter ihm knirschte Staub unter Stiefelsohlen. Er drehte den Kopf und sah einen vierten Mann aus der Gasse neben der Sattlerei treten. Er trug einen langen Staubmantel. Der Mister hatte den Hut tief in die Stirn gezogen. Seine Augen lagen im Schatten der Hutkrempe. Seine Arme pendelten locker von den Schultern.
Ein fünfter Mann löste sich aus dem Schatten eines Hauses rechter Hand von Waco. Er trug ein Gewehr.
Unter Waco stampfte das Pferd. Es prustete erregt, als übertrüge sich die jähe Spannung, die Waco Jordan befiel, auf das Tier. Ja, Waco stand unter einer fast schmerzlichen Anspannung. Es sah schlecht für ihn aus. Es war ein teuflisches Spiel, und er hielt die absolute Verliererkarte in der Hand.
Eine Reihe von Fragen zog durch Wacos Gehirnwindungen. Ihn befiel die düstere Ahnung, dass wieder einmal Stan Stryker für blutige Abwechslung und Unterhaltung in Lincoln sorgte. Unwillkürlich löste sich Wacos Rechte vom Zügel und schob sich in die Nähe des Revolverknaufs. Er war bereit, seine Haut so teuer wie nur möglich zu verkaufen.