Das Wunder von Marienstein
Gleichmäßig leise surrt der Motor und Margareta kann sich – bei aller notwendigen Aufmerksamkeit, versteht sich – ihren Gedanken überlassen. Unwillkürlich lächelt sie, wenn auch ein wenig traurig, denn es ist eine Reise in die Vergangenheit, die sie macht, aber nicht einmal in ihre eigene, sondern in die der Mutter. Noch kurz vor ihrem Tod hat sie der Tochter von der wundervollen Kindheit erzählt, die sie auf dem elterlichen Gut erlebt hat, aber auch von dem bitteren Leid, daß ihr Vater – Margaretas unbekannter Großvater – durch seine Unerbittlichkeit über sie gebracht hat...
Und um ihn geht es Margareta auch, wegen ihm macht sie diese Fahrt, um ihm von Angesicht zu Angesicht zu sagen, wie sein Haß und seine Härte ihre Mutter zu Grunde gerichtet haben. Doch es gibt noch einen anderen Grund, der Margareta zu dieser Reise zwingt: Ein Geheimnis, das ihre Mutter mit ins Grab genommen hat...
Mit dir ins Glück
Es war der letzte Wunsch ihres Vaters, deshalb reist Juana Conrad nach Schloß Weißenhof, um Rudolf Graf Schreyer einen versiegelten Brief zu übergeben. Nachdem er ihn gelesen hat, kann der alte Graf nur Mühe seine Fassung wahren. Um erst einmal Zeit zum Nachdenken zu finden, bittet er seinen Adoptivsohn Wolfgang, Juana das Schloß zu zeigen. Wieder und wieder liest er den Brief. Er weiß, daß ihn die Vergangenheit eingeholt hat.
Als die jungen Leute zurückkehren, sagt er ihnen, daß Juanas Vater ein alter Freund gewesen sei, den er aus den Augen verloren hätte. "Ihr Vater hat Sie uns anvertraut, Juana", fügt er schließlich hinzu. "Bitte, seien Sie unser Gast, bis wir gemeinsam über Ihre Zukunft entschieden haben."
Das Verhalten des Grafen erscheint Juana seltsam, nicht recht glaubhaft, und sie zögert. Im selben Moment spürt sie, wie jemand sie eindringlich ansieht, hebt den Kopf und blickt in Wolfgangs Augen. Sie fühlt, daß sie nicht mehr so einfach von Weißenhof fortgehen kann...
Gräfin Gisela, Wolfgangs Mutter, weiß um die Schuld, die ihr Gatte auf sich geladen hat. Juanas Anwesenheit im Schloß ist ihr ein Dorn im Auge, zumal es ihr nicht gefällt, daß sich ihr Sohn für die junge Frau interessiert. Insgeheim schmiedet sie einen Plan, der die Liebe der jungen Leute auf eine harte Probe stellt.
Die Hand im Moor
Als eine Hand im Moor auftaucht, ist es mit dem geruhsamen Leben auf Gut Frey vorbei. Zuerst glaubt man, daß diese Hand Jürgen Wahl gehört, der seit drei Jahren vermißt wird, dann stellt sich heraus, daß sie bereits an die tausend Jahre alt sein muß.
Und doch hat dieser Fund bei Christina von Frey eine kaum verheilte Wunde aufgerissen. Sie fragt sich, ob es richtig gewesen ist, dem Drängen ihrer Eltern nachzugeben und sich mit Volker von Quant zu verloben.
Volker ist entschieden dagegen, daß im Moor nach weiteren Teilen des Toten gesucht wird. Dennoch erteilen Christinas Eltern Dominik Bachmann, einem jungen Altertumsforscher, und seinem Team eine Grabungserlaubnis. Zwischen Christina und Dominik entwickelt sich eine Beziehung, die über Freundschaft weit hinausgeht.
Und dann kommt der Tag, an dem Dominik und seine Leute im Moor Jürgens Leichnam finden. Es ist offensichtlich, daß Jürgen erschossen wurde. Die Frage nach dem Täter wird schnell beantwortet. Volker von Quant ist Jürgens erbitterter Feind gewesen.
Es gibt nur wenige Leute, die an Volkers Unschuld glauben. Für Christina beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Auch wenn ihr Herz einem anderen gehört, sie ist entschlossen, Volker vor einem Justizirrtum zu retten.
Der große Inger Lindson-Band: 3 spannende Liebesromane (German Edition)
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Book Details
Author(s)Inger Lindson
PublisherDigiBuch
ISBN / ASINB01132PKWG
ISBN-13978B01132PKW7
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