Die Gneuse des Sächsischen Erzgebirges und verwandte Gesteine, nach ihrer chemischen Constitution und geologischen Bedeutung; (Besonderer Abdruck a. ... geolog. Gesellschaft. Bd. XIV Volume 23
Book Details
Author(s)Theodor Scheerer
PublisherRareBooksClub.com
ISBN / ASIN1230111158
ISBN-139781230111155
MarketplaceFrance 🇫🇷
Description
This historic book may have numerous typos and missing text. Purchasers can usually download a free scanned copy of the original book (without typos) from the publisher. Not indexed. Not illustrated. 1862 edition. Excerpt: ...davon unternommen. Ich wählte hierzu einen Gneus von einem tiefer liegenden Abbau der Grube Himmelfahrt (aus dem Förstenbau des Erzengel Stehenden, über der fünften Gezeugstrecke), wo von einer Einwirkung der Tagewasser nicht die Rede sein konnte, weder auf die dichte Gangmasse, noch auf den fest damit verwachsenen Gneus. Letzterer hatte das vorher geschilderte gebleichte Aussehn, doch bildete er eine wenn auch leichter als frischer Gneus zersprengbare, immer noch ziemlich feste Masse von der charakteristischen Struktnr des grauen Gneuses, in welcher der Fettquarz anscheinend fast unverändert geblieben, der Feldspath aber zu einer glanzlosen amorphen Masse umgewandelt worden war. Die chemische Zerlegung ergab folgende procentische Zusammensetzung nach Dr. Rube's und meinen Bestimmungen, zu welchen wir das Material aus etwa 10 Pfund gepulverter Gneusmasse entnahmen. 99,54 Aus den Erfahrungen, welche man bei der Zersetzung der Feldspäthe durch kohlensäurehaltige Wässer gemacht hat, und wegen der chemisch nachweisbaren vollkommenen Unlöslichkeit kieselsaurer Thonerde in Solutionen von kohlensaurem und kaustischem Alkali muss man schliessen, dass bei der Zersetzung unseres Gneuses durch die ursprüngliche Gangsolution die Thonerde der einzige Bestandtheil war, welcher keine Gewichtsveränderung erlitt. Gehen wir daher von der Thonerdemenge als einer constanten aus, und legen wir dabei die (S. 57) berechnete Zusammensetzung des grauen Gneuses zu Grunde--welche in so naher Uebereinstimmung mit den Resultaten der Analysen steht--so können wir durch einfache Proportionen ermitteln: 1) die Gewichts-Abnahmen (und respective Zunahmen), welche sämmtliche übrigen Bestandtheile...
