Untersuchungen Zur Deutschen Staats- Und Rechtsgeschichte (80-86) (German Edition)
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Author(s)Bücher Group
PublisherGeneral Books LLC
ISBN / ASIN123512486X
ISBN-139781235124860
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Description
Das historische Buch können zahlreiche Rechtschreibfehler, fehlende Texte, Bilder, oder einen Index. Käufer können eine kostenlose gescannte Kopie des Originals (ohne Tippfehler) durch den Verlag. 1906. Nicht dargestellt. Auszug: ... die Umbildung, welche Ssp. I 31 in der Weichbildglosse1; erfahren hat: „Ouch so mag eyn wip ane ires vormunden wille widir ires gutis vorgebin, noch gelobin, noch vorkouffen, noch vorsezin, noch vorkummern, ane ires mannes loube, das er is durch recht dulden durffe; unde dis ist darumme das sie mit eynander ungezweite gutere haben". Auch Quellenstellen wie Blume von Magdeburg II 2 c. 140: „Kein weip mag irs gutis, daz ir man mit ir in uormuntschaft intpfangin hab, nicht uorgebin on irs maus laube" lassen nicht erkennen, daß die Gewere des Mannes Grund oder Voraussetzung der Dispositionsbeschränkung der Ehefrau ist. Die Dispositionsbeschränkung tritt vielmehr ipso iure mit dem Abschluß der Ehe ein und besteht auch in Ansehung derjenigen Bestandteile des eingebrachten Gutes, welche sich in der Gewere dritter Personen befinden. Beispielsweise ist ehemännliche Einwilligung erforderlich, wenn die Frau auf Niftelgerade, welche ihr angefallen ist, sich aber noch im Nachlaß befindet, verzichten will. So beruft sich in dem Rechtsfall bei Friese-Liesegang S. 515 Nr. 79 der Vater der Frau auf den von ihr erklärten Verzicht mit den Worten: „was er gerade behalden had, das habe er gethan mit der Tochter willin unde eres elichin vormunden"2). 1) Ausgabe von 1)anicls-Gruben Sp. 313 Z. 52 ff. Die Bedeutung des Begriffes .JTngezweitheit" kommt in dieser Stelle zu prägnantem und korrektem Ausdruck. Ähnlich im Aufsatz von der Bewcisung um Lehn und Leibzucht bei Homeyer Ssp. II 1. S. 366: .Doch is der frouwen gut unde liftucht in ores mannes vorstendige unde herschapp, alle di wilc si beide leven, wcnte man unde wif nein getvciet gut hebben mogen bi orem levende. Woldemen dat di man also an...
