Formen der Kontaktaufnahme des Erzählers mit dem Leser und deren Funktion in Ch. M. Wielands "Agathon" (German Edition) Buy on Amazon

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Formen der Kontaktaufnahme des Erzählers mit dem Leser und deren Funktion in Ch. M. Wielands "Agathon" (German Edition)

PublisherGRIN Verlag
20.61 22.90 USD
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Book Details

Author(s)Tanja Kasper
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3638790630
ISBN-139783638790635
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MarketplaceUnited States  🇺🇸

Description

Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Veranstaltung: Ch. M. Wieland - Agathon, 13 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Fragestellung dieser Arbeit ist dem Bereich der Narratologie, also der Erzählforschung, zuzurechnen. Spätestens seit der von Wolfgang Iser in den 1960er Jahren begründeten 'Rezeptionsästhetik' ist die Schnittstelle zwischen Leser und Erzähler noch interessanter geworden. Obwohl der Begriff des 'Erzählers' in der letzten Zeit stärker kritisiert wird1 möchte ich ihn hier der Vereinfachung halber verwenden.2 Dieser kann in Texten „[...] nur als Vorstellungsobjekt aufgrund mehr oder weniger deutlicher Spuren im Text rekonstruiert werden [...]"3. Zu diesen Spuren gehören auch die hier untersuchten 'Kontaktaufnahmen mit dem Leser'. Diese Bezeichnung ist eine eigens für die vorliegende Arbeit definierte, da nach meinen Recherchen etwas Ähnliches bisher als eigenes Thema so nicht berücksichtigt worden ist, weshalb folgende Arbeit als Forschungsarbeit zu betrachten ist. Das Thema ist meines Erachtens allerdings grundlegend für einen Diskurs über den Erzähler-Leser Bezug, da hier sehr gut nachgewiesen werden kann, dass der Erzähler den Bezug zum Leser explizit aufnimmt um ihn mit in die Erzählung einzubeziehen. Das geschieht vor allem indem eine gemeinsame Ebene für Leser und Erzähler geschaffen wird, in dem beide einen gemeinsamen sozusagen virtuellen 'Raum' zur Verfügung haben. Hier wird über gemeinsame 'Kontexte' gesprochen die sich zumeist aus der Erzählung ergeben aber auch darüber hinaus wie hier im 'Agathon' auch aus dem gemeinsam Menschlichen. Am ehesten fällt einem zu diesem Thema dabei sicherlich ein direktes Anreden des Lesers ein, durch Verwendung der 2.Person Singular oder Plural. Diese bilden aber im Agathon eine kleine Minderheit und das Thema nur darauf zu beschränken wäre auch eine sehr oberflächliche Betrachtung des Problems
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