Zur Rolle Der Wochenzeitung "Junge Freiheit" in Der Rechtsradikalen Bewegung - Eine Analyse Aus Der Sicht Des Framing-Ansatzes (German Edition) Buy on Amazon

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Zur Rolle Der Wochenzeitung "Junge Freiheit" in Der Rechtsradikalen Bewegung - Eine Analyse Aus Der Sicht Des Framing-Ansatzes (German Edition)

PublisherGRIN Verlag

Book Details

Author(s)Sven Soltau
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3638821137
ISBN-139783638821131
MarketplaceFrance  🇫🇷

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Inst. für Politikwissenschaft), Veranstaltung: ADAV, APO, Attac - Soziale Bewegungen in Deutschland, 54 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gekürzte Einleitung Am 3. Oktober 2003 hielt der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann in seiner Heimatgemeinde Neuhof eine Rede zum Tag der deutschen Einheit, die mit einiger zeitlicher Verzögerung zur „Skandalrede" (Gessenharter 2004: 24) wurde [...] In der medialen Debatte um die Hohmann-Affäre tut sich vor allem die Wochenzeitung „Junge Freiheit" (JF), „die Leib- und Magenlektüre der rechten Intellektuellen" (Cziesche u.a. 2003: 40) hervor. Die JF, die verfassungsfeindlicher Bestrebungen verdächtigt wird, stellt Hohmann als unschuldiges Opfer einer „monströsen [politisch-medial inszenierten] Kampagne" (Stein 2004b) dar und zeichnet das Bild „einer immer totalitärere Züge annehmenden Herrschaft der political correctness" (Stein 2004a) in Deutschland. Aus der Sicht der Bewegungsforschung stellt sich die Frage, ob die JF, als Organ der rechten Bewegung in Deutschland, möglicherweise versucht Protest gegen den Umgang mit Hohmann und damit gleichzeitig, umfassender, gegen eine angebliche Meinungsdiktatur „linker political correctness" (Stein 2004a) zu mobilisieren. Mobilisierung von Protest ist aber dem Framing-Ansatz, einem der „Paradigmen der Bewegungsforschung" (Hellmann/Koopmans 1998), zu Folge nur möglich, wenn die Art und Weise der Darstellung und Interpretation von Sachverhalten/Problemen den Anforderungen eines Kollektiven Handlungsframes genügt. Deswegen ist die zentrale Fragestellung dieser Arbeit: Kann der Medien-Frame in den Artikeln der JF zur Hohmann-Affäre als Kollektiver Handlungsframe einer rechtsradikalen Bewegung angesehen werden? Dazu ist zunächst zu klären, welche Funktionen/Merkmale ein Kollektiver Hand

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