Die Ismeiliten von Alamut (German Edition)
Book Details
Author(s)Weirauch, Rainer
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3640256867
ISBN-139783640256860
MarketplaceFrance 🇫🇷
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Sonderzeichen werden in der PDF-Version korrekt wiedergegeben , Abstract: Die Ism??liten, die Alam?t unterstanden, brachten ein vielfältiges Schrifttum Hervor, das die Eigenständigkeit und die vielfältigen Entwicklungen, die die Bewegung nahm, widerspiegelte. Zu einem großen Teil Handelte es sich natürlich um religiöse Texte, aber auch Chroniken und andere nicht unmittelbar religiöse Schriften wurden verfasst. Soweit es den iranischen Zweig der Bewegung anbelangt, wurden sie vorwiegend in persischer Sprache geschrieben. Hinzu kommen einige Texte in arabischer Sprache, die in Syrien entstanden, das in seiner Literatur trotz aller Abhängigkeit von Alam?t eine teilweise eigenständige Tradition bewahrte. Das meiste davon ist verloren. Erhalten blieben - teils in wörtlichem Zitat, teils in Zusammenfassung - die Autobiographie des Gründers der Bewegung Hasan-e S257; H und ein religiöses Traktat Höchstwahrscheinlich aus seiner Feder in arabischer Übersetzung bei dem sunnitischen Häresiographen a(?)-(?)ahrast?ni(gest. 1153 / 548), der sich als einer der wenigen ausführlicher und kundig mit den Lehren der Ism??liten von Alam?t auseinandersetzt. Erhalten blieb des weiteren mit den „Haft b?b-e B?b?Sayyed-n?", die um 596 H (1199/1200) entstanden sind, ein theologisches Werk aus der Zeit bald nach der Verkündigung der Qiy?ma und einige Werke, die mit hoher Wahrscheinlichkeit von Nasirodd?ne T?sistammen und die in die Spätzeit der Alam?tepoche fallen. Das alles genügt freilich nicht zu einer annähernd vollständigen Rekonstruktion der Lehre der Nez?riten der Alam?tepoche und ihrer Entwicklung. Dazu können auch die späteren Schriften der Nez?r?ye, die erst nach einigem zeitlichen Abstand wieder an Umfang und Bedeutung zunehmen, wenig beitragen.[1]
