Kreativitätsförderung am Beispiel der BIP-Schulen (German Edition)
Book Details
Author(s)Björn Hochmann, Jennifer Schridde
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3640413199
ISBN-139783640413195
MarketplaceFrance 🇫🇷
Description
Es gibt Modewörter, die verschwinden genauso schnell, wie sie kamen. So dachte man vielleicht auch schon vor Jahrzehnten über den Begriff „Kreativität". Nur hält sich dieses Modewort seit Jahrzehnten in unserem Sprachgebrauch, sodass man kaum noch von einem Modewort sprechen kann und es scheint, als ob die Hochkonjunktur noch gar nicht erreicht sei. Es vergeht kaum ein Monat, ohne dass ein Politiker in den Nachrichten mit Nachdruck mehr "Kreativität" in deutschen Schulen fordert. Ja, es wird sogar in unserem doch so arg gebeutelten Schulsystem nach PISA von „Kreativitätsförderung" gesprochen. Die "Kreativitätswelle" bringt einige Probleme mit sich. Wer oder Was ist denn eigentlich kreativ? Was steckt hinter "Kreativität"? Zwei Pädagogen aus den neuen Ländern, Gerlinde und Hans-Georg Mehlhorn, beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Begriff der "Kreativität". Sie gründeten 1997 in Leipzig ihre erste „Kreativitätsschule" für Schüler, wo Fächer wie „Entedecken, Erfinden, Erforschen" oder „Schach" auf dem Stundenplan stehen. Ziel sei es, die Kreativität von Kindern zu fördern. In dieser Arbeit wird der Begriff "Kreativität" näher untersucht: Nach einer kurzen wissenschaftlichen Diskussion und Definition von "Kreativität" werden die Kreativitätsschulen der Mehlhorns (s. o.) kritisch beäugt: Wie und Was wird unterrichtet? Welches sind die Leitfäden der Kreativitätsschulen? Wie sieht die Infrastruktur einer solchen Schule aus? Diese Reflexion nimmt die Kreativitätsschulen sowohl aus subjektiver als auch aus wissenschaftlicher Sicht unter die Lupe und geht so der Frage nach, ob Kreativität lern- bzw. lehrbar ist.
