Satzpaarbasierte Wortschatzarbeit (German Edition)
Book Details
Author(s)Theo Tebbe
PublisherGRIN Verlag
ISBN / ASIN3656033706
ISBN-139783656033707
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MarketplaceUnited States 🇺🇸
Description
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Anglistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universität Osnabrück, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Masterarbeit zur kontrastiven, korpusbasierten Wortschatzarbeit anhand von Satzpaaren , Abstract: Polonius: What do you read, my lord? Hamlet: Words, words, words. (Hamlet, Act 2, Sc. 2) Wörter machen für sich betrachtet sicherlich noch keine Sprache aus; jedoch besteht eine sprachliche Mitteilung, egal welcher Art, immer aus Worten. Daher ist der Erwerb eines ausreichenden Wortschatzes für Lerner einer Fremdsprache (L2) unverzichtbar. Ludewig [2011] betont diesbezüglich, dass die deutsche Sprache im Gegensatz zum Englischen, zwischen zwei Pluralen von „Wort" unterscheidet: die Wörter und die Worte. „Wörter" steht für eine Ansammlung von Einzelwörtern. Daher heißt es beispielsweise: „Die Dudenreaktion ist ständig auf der Suche nach neuen Wörtern, die sie dann bei einer Aktualisierung in ein Wörterbuch aufnimmt." Im Gegensatz dazu können „Worte" als Ausdrücke betrachtet werden, die aus einer Verknüpfung mehrerer Wörter (z.B. „einen Apfel essen"), aus Kollokationen (z.B. „eine Rede halten" siehe 2.1.3) oder gar aus ganzen Sätzen bestehen (z.B. „Aus seinen Augen sprach der blanke Hass."). Elektronische Wörterbücher unterscheiden häuï¬g zwischen einer Stichwortsuche und einer Beispiel- und Idiomsuche. Während die Stichwortsuche auf die Suche von Wörtern fokussiert, rückt die Beispiel- und Idiomsuche Worte in den Mittelpunkt. In der Beispielsuche des elektronischen Wörterbuches CASIO EW-G6000C lassen sich bei der deutsch-englischen Suche nach „Worte" und „Worten" 18 bzw. 14 Beispielsätze ï¬nden (siehe Abbildung 1.1). Wiederholt man den Vorgang mit dem Suchwort „Wörter" bzw. „Wörtern", wird jedoch kein einziges Beispiel gefunden (siehe Abbildung 1.2). Ist auch nach jahrzehntelanger Forschung keine empirisch begründete Methode für einen optimalen Wortschatzerwerb bestätigt worden [Takac 2008], so zeigt schon die Häuï¬gkeitsverteilung
