Über die Keimbildung in unlegiertem Kupfer und unlegiertem Eisen (Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen) (German Edition)
Book Details
Author(s)Karl Löhberg
PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN / ASIN3663064352
ISBN-139783663064350
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Description
6. Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . 43 . . . . . . . . . . . . . 7. Tabellen der Messwerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . 45 . . . . . . . . . . . 6 O. Einleitung Die kristalline Erstarrung von Metallschmelzen geht von kleinsten Teilen der neuen Phase, sogenannten Keimen, aus. Die Gesetzmassigkeiten der Keimbildung wurden von M. VOLMER und A. WEBER [1], R. BECKER und W. DORING [2] sowie in neuerer Zeit von D. TURNBULL und Mitarbeitern [3-5] theoretisch entwickelt und durch Versuche belegt. Eine Zusammenfassung geben D. AMMAN und W. PATTERSON [6]. Die spontane Keimbildung, bei der Keime sich aus den Atomen des Metalls in der Schmelze bilden, ist in der Nahe der Erstarrungstemperatur ein sehr unwahr scheinlicher Vorgang. Die dennoch bei dieser Temperatur einsetzende Kristalli sation geht fast ausschliesslich von Fremdkeimen, das heisst von in der Schmelze suspendierten Phasen, von Tiegelwanden oder von anderen Fehlstellen in der Schmelze aus. Jeder wirksam gewordene Keim wachst zu gewohnlich einem Korn aus, so dass die Zahl der Keime den Aufbau des Erstarrungsgefuges entscheidend mitbe stimmt. Sind keine wachstumsfahigen Keime vorhanden, so wird die Schmelze unter ihren Schmelzpunkt unterkuhlt und verbleibt in diesem metastabilen Zustand so lange und bis zu so tiefen Temperaturen, bis eine Keimbildung auftritt. Aus diesen Zusammenhangen ergibt sich, dass man aus Unterkuhlbarkeit und Er starrungsgefuge eines Metalls Ruckschlusse auf die Keimbildung einer Metall schmelze ziehen kann. In dieser Arbeit sollen an Hand von Unterkiihlungsmessungen und Gefiigeunter suchungen an Kupfer und Eisen die Keimbildungsverhaltnisse in diesen beiden Me tallen untersucht und eine Identifizierung der wirkenden Fremdkeime versucht w
