Probleme im Schriftspracherwerb (German Edition)
Book Details
Author(s)Tanja Knüppel
PublisherGRIN Verlag GmbH
ISBN / ASINB00770NLPC
ISBN-13978B00770NLP4
Sales Rank99,999,999
MarketplaceUnited States 🇺🇸
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: nicht benotet, Universität Bielefeld (FB Germanistik), Veranstaltung: Didaktik des Erstleseunterrichts, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die Pisastudie ist auch der Anfangsunterricht im Fach Sprache in die Diskussion
geraten, da er scheinbar qualitativ nicht hochwertig genug ist. Ein Großteil der
Lehrer1 verwendet im Erstleseunterricht eine Fibel, was offensichtlich häufig aus
verschiedenen Gründen nicht zum erwünschten Erfolg führt. Immer mehr Kinder
haben scheinbar Probleme im Schriftspracherwerb, bei immer weniger Kindern verläuft
das Lesen- und Schreibenlernen reibungslos.
Es gibt nun einige Konzepte, die ohne Fibel arbeiten. Zwei davon, vielleicht die
momentan populärsten, möchte ich hervorgreifen: „Lesen durch Schreiben“ von Jürgen
Reichen und das Konzept „Richtig lesen und schreiben lernen von Anfang an“
von Norbert Sommer-Stumpenhorst.
Beide Ansätze sind nicht unumstritten. Besonders Eltern sind skeptisch, ob ihre Kinder
mit diesen Konzepten wirklich das Lesen und Schreiben lernen, da sie methodisch
stark vom traditionellen Fibelunterricht abweichen, der den Eltern bekannt ist.
Andererseits sehen Anhänger der Lehrgänge diese oft als „Wundermittel“, mit dem
jedes Kind Lesen und Schreiben lernt, es sei nur eine Frage der Zeit.
In dieser Arbeit möchte ich darstellen, wie Jürgen Reichen bzw. Norbert Sommer-
Stumpenhorst vorgehen, wenn sie bei einem Kind Probleme im Schriftspracherwerb
feststellen. Dabei werde ich mich speziell auf das „Lautieren“ konzentrieren. Ebenso
werde ich versuchen die Frage zu beantworten, wo bei den jeweiligen Konzepten (im
Hinblick auf diese Probleme) die Vor- und Nachteile liegen.
Ich werde zunächst den Kern der beiden Konzepte kurz darstellen. Dann werde ich
definieren, was ich unter „Problemen im Schriftspracherwerb“ verstehe, bevor ich
auf die dort vorgeschlagenen Hilfen bei Problemen im Schriftspracherwerb eingehe.
Zum Ende der Arbeit vergleiche ich beide Konzepte miteinander und bewerte sie im
Schlussteil.
1 Immer, wenn ich in meiner Arbeit von Lehrern spreche, sind selbstverständlich ebenso Lehrerinnen
gemeint. Der Übersichtlichkeit halber werde ich jedoch nur von Lehrern sprechen. Gleiches gilt für
Schüler und Schülerinnen.
geraten, da er scheinbar qualitativ nicht hochwertig genug ist. Ein Großteil der
Lehrer1 verwendet im Erstleseunterricht eine Fibel, was offensichtlich häufig aus
verschiedenen Gründen nicht zum erwünschten Erfolg führt. Immer mehr Kinder
haben scheinbar Probleme im Schriftspracherwerb, bei immer weniger Kindern verläuft
das Lesen- und Schreibenlernen reibungslos.
Es gibt nun einige Konzepte, die ohne Fibel arbeiten. Zwei davon, vielleicht die
momentan populärsten, möchte ich hervorgreifen: „Lesen durch Schreiben“ von Jürgen
Reichen und das Konzept „Richtig lesen und schreiben lernen von Anfang an“
von Norbert Sommer-Stumpenhorst.
Beide Ansätze sind nicht unumstritten. Besonders Eltern sind skeptisch, ob ihre Kinder
mit diesen Konzepten wirklich das Lesen und Schreiben lernen, da sie methodisch
stark vom traditionellen Fibelunterricht abweichen, der den Eltern bekannt ist.
Andererseits sehen Anhänger der Lehrgänge diese oft als „Wundermittel“, mit dem
jedes Kind Lesen und Schreiben lernt, es sei nur eine Frage der Zeit.
In dieser Arbeit möchte ich darstellen, wie Jürgen Reichen bzw. Norbert Sommer-
Stumpenhorst vorgehen, wenn sie bei einem Kind Probleme im Schriftspracherwerb
feststellen. Dabei werde ich mich speziell auf das „Lautieren“ konzentrieren. Ebenso
werde ich versuchen die Frage zu beantworten, wo bei den jeweiligen Konzepten (im
Hinblick auf diese Probleme) die Vor- und Nachteile liegen.
Ich werde zunächst den Kern der beiden Konzepte kurz darstellen. Dann werde ich
definieren, was ich unter „Problemen im Schriftspracherwerb“ verstehe, bevor ich
auf die dort vorgeschlagenen Hilfen bei Problemen im Schriftspracherwerb eingehe.
Zum Ende der Arbeit vergleiche ich beide Konzepte miteinander und bewerte sie im
Schlussteil.
1 Immer, wenn ich in meiner Arbeit von Lehrern spreche, sind selbstverständlich ebenso Lehrerinnen
gemeint. Der Übersichtlichkeit halber werde ich jedoch nur von Lehrern sprechen. Gleiches gilt für
Schüler und Schülerinnen.
