Mia - Vom Schicksal gezeichnet (Buch 1) (German Edition) Buy on Amazon

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Mia - Vom Schicksal gezeichnet (Buch 1) (German Edition)

Book Details

Author(s)M.S. Stone
ISBN / ASINB007JMY0KI
ISBN-13978B007JMY0K5
MarketplaceFrance  🇫🇷

Description

Was wäre, wenn man als Mensch aufwächst und plötzlich erfährt, dass man nie einer war? Wenn man in eine Welt gerissen wird, in der die Geschöpfe aus Horrorfilmen nicht nur Fiktion sind? Was wäre, wenn man erfährt, dass man das Böse in sich trägt, von dem man geschworen hat, es zu bekämpfen? Und was wäre, wenn man in dieser Welt, der Mythen und Legenden, unter den Kreaturen der Nacht, seine einzig wahre Liebe findet, seinen Seelenverwandten, der seit Anbeginn der Zeit dazu bestimmt war, die Leere in einem zu füllen?
Ja, was wäre, wenn?
Auf all diese Fragen, kenne ich die bittere Antwort. Denn ich bin ein Mythos in der Menschenwelt, niedergeschrieben in Fantasie Romanen, geliebt und gleichzeitig gefürchtet. Ein Wesen, entflohen aus den Märchen, dessen Existenz nur durch die Ignoranz und die Verleugnung des menschlichen Gehirns geheim gehalten wird.
Doch dem noch nicht genug, bin ich auch in meiner Welt eine Einzigartigkeit. Denn ich trage das Erbe unterschiedlicher Völker in mir und bin die Tochter zweier Feinde.
Und dennoch habe ich diesen wahrgewordenen Alptraum überlebt.
Doch was wäre, wenn das Schicksal plötzlich beschließt, dass man noch nicht genug gelitten hat, noch nicht ausreichend gequält, gefoltert und gedemütigt wurde, und es einen vor eine grausame Entscheidung stellt, die über Leben und Tod bestimmt?

Auszug:
„Du bist eine von Ihnen!“, zischte er, schüttelte aber ungläubig den Kopf. „Das ist nicht möglich!“
Sein Blick durchbohrte mich, brachte mein ganzes Sein ins Schwanken, schien bis in meine Seele zu reichen, meine Leere zu erfassen und die Dunkelheit aus mir herauszusaugen, als wolle er mich davon befreien.
Verwirrt und erschrocken über den plötzlichen Drang mich ihm hinzugeben, stolperte ich rückwärts, wich seiner Hand, die schon fast mein Gesicht berührte, aus, und rannte los. Auf den Ausgang der Gasse zu, weg von dieser Anziehungskraft, weg von diesem Mann, der die Leere in meinem Inneren zum Schreien brachte.
Gegen etwas ankämpfend, was ich nicht verstand, donnerte mein Herz in meiner Brust und meine Gedanken überschlugen sich. Als ich schon glaubte, die Straße erreicht zu haben, in Sicherheit zu sein, viel ein Schatten vom Himmel und traf lautlos auf dem Boden auf. Die Nacht war zu dunkel, meine Panik zu groß, als dass ich früher hätte erkennen können, dass es sich um einen Mann handelte, der sich nun aus seiner Hocke erhob und sich in voller Größe vor mir aufbaute.
Erschrocken bremste ich meine Flucht, stolperte über meine eigenen Füße, fiel auf die Knie und schlitterte über den Asphalt. Schmerz schoss durch meinen Körper, doch der Anblick der sich mir bot, rückte alles in den Hintergrund.
Kein Mann, sondern eine Kreatur, starrte mich aus schwarzen, toten Augen an, während sich das Gesicht zu einer Fratze verzog, lange Zähne entblößte und ein tierhaftes Geräusch aus seiner Kehle trat.
Verzweifelt und geschockt rappelte ich mich auf, drehte mich um und rannte wieder auf Lucien zu … bis ich den Dolch in seiner Hand sah und zur Salzsäule erstarrte.
Ich werde hier sterben, war mein einziger Gedanke, das Einzige wozu ich noch fähig war.

Info: Es handelt sich hier um die überarbeitete 2. Auflage.
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