Die Verhaltenstherapie: Eckpfeiler und kritische Einwürfe (Methoden, Zielsetzung, Subjektbestimmung) (German Edition)
Book Details
Author(s)Stefan Ruetz
PublisherGRIN Verlag GmbH
ISBN / ASINB007NQBJ04
ISBN-13978B007NQBJ05
MarketplaceFrance 🇫🇷
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Psychotherapie und Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Anfänge – das Experiment von Pawlow
Die Verhaltenstherapie entwickelte sich aus den empirischen und theoretischen Arbeiten des russischen Physiologen Pawlow und seinen Schülern und Schülerinnen um 1900 – aus tierexperimentellen Beobachtungen wurde die Lehre von den bedingten Reflexen abgeleitet, die einen bedeutenden Einfluss auf die der Verhaltenstherapie zugrunde liegenden Lernpsychologie ausübte. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist der als „Klassisches Konditionieren“ bezeichnete Lernvorgang, für den auch Gültigkeit für menschliches Verhalten eingeräumt wird. Die Schule von Pawlow untersuchte systematisch pathologisches Verhalten, das durch Lernprozesse hervorgerufen werden kann – die Behandlungsmethoden sind aber weniger lerntheoretischer Art, sondern es wurde mit Psychopharmaka und Dauerschlaf gearbeitet. Das berühmte Experiment von Pawlow bestand im Großen und Ganzen darin, dass er einem Hund das Futter (unkonditionierter Stimulus) unter gleichzeitigem Zeichen (z.B. einem Ton, neutraler Stimulus) reichte. Nach einiger Zeit genügte allein schon das Zeichen (konditionierter Stimulus) um die Reaktionen, die sonst beim Hinreichen des Futters zu erwarten sind, hervorzurufen (der Speichelfluss begann allein schon beim Ton).
Die Verhaltenstherapie entwickelte sich aus den empirischen und theoretischen Arbeiten des russischen Physiologen Pawlow und seinen Schülern und Schülerinnen um 1900 – aus tierexperimentellen Beobachtungen wurde die Lehre von den bedingten Reflexen abgeleitet, die einen bedeutenden Einfluss auf die der Verhaltenstherapie zugrunde liegenden Lernpsychologie ausübte. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist der als „Klassisches Konditionieren“ bezeichnete Lernvorgang, für den auch Gültigkeit für menschliches Verhalten eingeräumt wird. Die Schule von Pawlow untersuchte systematisch pathologisches Verhalten, das durch Lernprozesse hervorgerufen werden kann – die Behandlungsmethoden sind aber weniger lerntheoretischer Art, sondern es wurde mit Psychopharmaka und Dauerschlaf gearbeitet. Das berühmte Experiment von Pawlow bestand im Großen und Ganzen darin, dass er einem Hund das Futter (unkonditionierter Stimulus) unter gleichzeitigem Zeichen (z.B. einem Ton, neutraler Stimulus) reichte. Nach einiger Zeit genügte allein schon das Zeichen (konditionierter Stimulus) um die Reaktionen, die sonst beim Hinreichen des Futters zu erwarten sind, hervorzurufen (der Speichelfluss begann allein schon beim Ton).
