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Geld (German Edition)

Book Details

ISBN / ASINB00BG1YVQQ
ISBN-13978B00BG1YVQ1
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Description

Der spannend geschriebene Roman schildert die Schicksale von Menschen, deren Seelen mit kaltem und totem Eisen verglichen werden können, das von dem Magnet Mammon angezogen und beherrscht wird. Konkret geht es um das Vermögen einer alten, süchtigen Frau, auf das eine Reihe von Personen ihr Augenmerk geworfen haben: ein zwielichtiger Bankier, ein erfolgloser Geschäftsmann, ein heruntergekommener Aristokrat, ein dämonischer Arzt vom Schlag eines Dr. Mirakulus, ein pflichtvergessener Notar.
Es bilden sich zwei rivalisierende Cliquen, die den Wettlauf nach dem Mammon antreten. Raffinierte Pläne werden geschmiedet. Das Komplott gelingt. Die alte Dame wird ermordet, und zwar auf solch eine Weise, daß ihr natürlicher Tod unzweifelhaft erscheint. Ihr Geld wird aufgeteilt. Die unterlegene Gruppe gibt den Kampf jedoch nicht auf. Die Mörder übersehen allerdings, daß sie selbst sich durch ihre Tat verändert haben.
Ein weiterer, bedrohlicher Faktor tritt ein. Dem Jugendfreund der Ermordeten, dem Bankier Rabenstein aus Brüssel, erscheint ihr plötzlicher Tod nicht ganz geheuer. Nach und nach kommt er dem Verbrechen auf die Spur und will es nicht ungesühnt lassen.
Den Kern des Romans bildet eine Gerichtsverhandlung, die symbolisch und realistisch zugleich das Jüngste Gericht widerspiegelt, das nach Auffassung orthodoxer Philosophen keineswegs erst am Ende aller Zeiten zu erwarten ist, sondern ununterbrochen seit dem Augenblick stattfindet, in dem das Christentum in die Welt eingetreten ist, und erst mit dem Ende der jetzigen Form der menschlichen Existenz auf unserem Erdball seinen Abschluß finden wird, wenn die historische Dynamik zerbricht.
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Neue Presse am Sonntag, Frankfurt am Main, 11.11.1979:
Die Handlung ist vielschichtig und farbig, die Personen zeigen soviel Eigenart, wie man sie in moderner Literatur selten findet.
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Domino, Schweizer Bücherzeitung, Zürich, Mai 1975:
Treguboffs Erzählkunst ist aus der Tradition hervorgegangen und setzt die Meisterschaft Ljesskows, Gontscharows und Sologubs mit unerschöpflicher Erfindungsgabe und sprachlicher Naturkraft fort.
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