Nach 14 Jahren schriftstellerischer Abstinenz hat der in Paris lebende Autor Milan Kundera wieder zur Feder gegriffen.
»Das Fest der Bedeutungslosigkeit« lautet der neue Roman von Milan Kundera, ein altersmildes Werk voller Rückschau auf sein Leben. Der Roman – eigentlich eine Novelle - ist eine Erzählung über die erträgliche Leichtigkeit des Seins.
Nach seinem Bestseller »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« nun also die »erträgliche Leichtigkeit des Alters« - quasi als altersgemäßes literarisches Gegenstück.
Das Werk ist altersmilde gestimmt. Dieser Grundton durchzieht das gesamte Werk. Der Autor hat sich über die Welt, in der er gelebt hat, einfach hinweggesetzt.
Der Roman ist im Stile des Plaudertons geschrieben. In seinem philosophischen Ansatz ist der Roman existenzialistisch gefärbt. Es behandelt große Fragen der menschlichen Existenz.
Er zeichnet sich wie seine Vorgänger trotz geringer Seitenzahl und weniger Charaktere durch eine dichte, anekdotische Erzählweise aus. Die Episoden sind erzählerisch locker aneinandergereiht.
Diese 20-seitige Rezension über den Roman »Das Fest der Bedeutungslosigkeit« von Milan Kundera soll dem Leser das Werk näherbringen.