Der Bergpfarrer 70 - Heimatroman: Der lange Weg (German Edition)
Book Details
Author(s)Toni Waidacher
PublisherMartin Kelter Verlag
ISBN / ASINB018ZD3BU4
ISBN-13978B018ZD3BU2
Sales Rank99,999,999
MarketplaceUnited States 🇺🇸
Description
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.
Auf der Kinderstation des St. Augustinus Krankenhauses hatte die Nachtschicht begonnen. Katharina Hessler atmete erleichtert auf. Eben hatte sie die Station an den Kollegen übergeben, und für sie war nicht nur Feierabend, sondern auch das Ende ihres letzten Arbeitstages gekommen. Nun lagen drei Wochen Urlaub vor ihr, in denen sie endlich einmal abschalten und alles hinter sich lassen wollte. Die Arbeit, den Streß und vor allem die Erinnerung… Die sechsundzwanzigjährige Kinderärztin hatte sich umgezogen und verabschiedete sich von den Kolleginnen und Kollegen. Eine Flasche Sekt hatte sie ausgegeben, und jetzt stieß man auf ihren Urlaub an -, wobei die Ärzte und Schwestern, die die Nachtschicht übernommen hatten, sich allerdings mit einem Glas Apfelsaft be-gnügen mußten. Indes tat es der Freude keinen Abbruch, und die junge Ärztin, die bei allen, Kollegen wie auch Patienten, gleichermaßen beliebt war, verließ das Krankenhaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie arbeitete gerne hier und wußte, daß sie die Arbeit und Kollegen vermissen würde. Gleichzeitig war ihr auch klar, daß sie diesen Urlaub notwendig brauchte. Den letzten hatte sie vor eineinhalb Jahren gehabt.
Auf der Kinderstation des St. Augustinus Krankenhauses hatte die Nachtschicht begonnen. Katharina Hessler atmete erleichtert auf. Eben hatte sie die Station an den Kollegen übergeben, und für sie war nicht nur Feierabend, sondern auch das Ende ihres letzten Arbeitstages gekommen. Nun lagen drei Wochen Urlaub vor ihr, in denen sie endlich einmal abschalten und alles hinter sich lassen wollte. Die Arbeit, den Streß und vor allem die Erinnerung… Die sechsundzwanzigjährige Kinderärztin hatte sich umgezogen und verabschiedete sich von den Kolleginnen und Kollegen. Eine Flasche Sekt hatte sie ausgegeben, und jetzt stieß man auf ihren Urlaub an -, wobei die Ärzte und Schwestern, die die Nachtschicht übernommen hatten, sich allerdings mit einem Glas Apfelsaft be-gnügen mußten. Indes tat es der Freude keinen Abbruch, und die junge Ärztin, die bei allen, Kollegen wie auch Patienten, gleichermaßen beliebt war, verließ das Krankenhaus mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie arbeitete gerne hier und wußte, daß sie die Arbeit und Kollegen vermissen würde. Gleichzeitig war ihr auch klar, daß sie diesen Urlaub notwendig brauchte. Den letzten hatte sie vor eineinhalb Jahren gehabt.

